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Chronologie Minna Cauer

1.11.1841
Wilhelmine Theodora Marie Schelle wird im brandenburgischen Freyenstein als Tochter des Landpfarrers Alexander Schelle und der Hausfrau Juliane Schelle geboren. Sie ist das dritte von vier Kindern.
1862
Minna Schelle heiratet den Arzt Dr. August Latze.
1864
August Latze wird zum Kriegsdienst nach Dänemark eingezogen, von wo er psychisch und körperlich krank zurückkehrt.
1866
August Latze stirbt in einer Nervenheilanstalt. Auch der gemeinsame Sohn stirbt an Diphterie. Minna Latze absolviert in Berlin eine Ausbildung zur Lehrerin.
1868
Latze verbringt ein Jahr in Paris, wo sie Töchter wohlhabender Familien unterrichtet.
1869
Latze unterrichtet an einer Mädchenschule in Hamm. Dort lernt sie den Gymnasialdirektor Eduard Cauer kennen. Das Paar heiratet und zieht nach Berlin, wo Eduard Cauer Stadt-Schulrat wird.
1881
Eduard Cauer stirbt. Minna Cauer zieht zu Bekannten nach Dresden. Sie beginnt ihre Forschungsarbeiten zu bedeutenden Frauengestalten der Geschichte, die sie in der ,Vossischen Zeitung' veröffentlicht.
1888
Cauer gründet in Berlin den ‚Verein Frauenwohl’.
1889
Cauer gründet den ‚Kaufmännischen Hilfsverein für Weibliche Angestellte’. Die Frauen-Gewerkschaft hat bald rund 10.000 Mitglieder.
1893
Cauer gibt die Vereinszeitschrift ,Frauenwohl' heraus.
1894
Cauer initiiert eine Versammlung, auf der der ‚Verein Frauenwohl’ als erster Frauenverband das Frauenstimmrecht fordert.
1895
Cauer gründet die Zeitschrift ,Die Frauenbewegung', die zum Sprachrohr des radikalen Flügels der Frauenbewegung wird.
Sept. 1896
Cauer ist Mitorganisatorin der Internationalen Frauenkonferenz in Berlin und deren zweite Vorsitzende.
1898
Cauers Werk ‚Die Frau im 19. Jahrhundert’ erscheint.
Okt. 1899
Cauer ist Mitbegründerin des ‚Verbands Fortschrittlicher Frauenvereine’ und wird dessen Vorsitzende.
1902
Cauer gründet gemeinsam mit Anita Augspurg, Lida Gustava Heymann und anderen Vertreterinnen des radikalen Flügels den ‚Deutschen Verein für Frauenstimmrecht’, der 1904 in den ‚Deutschen Verband für Frauenstimmrecht' umgewandelt wurde.
1912
Cauer wird Redakteurin der ,Zeitschrift für Frauenstimmrecht'.
1915
Cauer sendet der Internationalen Frauenfriedenskonferenz in Den Haag, aus der die ‚Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit' hervorgeht, ein Grußwort. Sie wird eins der vier deutschen Mitglieder im ‚Internationalen Frauenkomitee für Dauernden Frieden’.
1916
Cauer wird Mitglied im ‚Bund Neues Vaterland’, der wegen „Pazifismus“ verboten ist.
1919
Cauer wird kurzfristig Mitglied in der linksliberalen ‚Deutschen Demokratischen Partei' (DDP).
3.8.1922
Minna Cauer stirbt in Berlin.