Kontakt

FrauenMediaTurm
Das Archiv und
Dokumentationszentrum
Bayenturm / Rheinauhafen
50678 Köln

Fon 0221/931881-0
Fax 0221/931881-18
info@frauenmediaturm.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
von 10 bis 17 Uhr
Die Nutzung der Bibliothek ist nur nach Voranmeldung möglich. Sie können sich einfach telefonisch oder per E-mail anmelden.

weitere Informationen

FMT Literaturdatenbank

Direkt zum Bibliothekskatalog
zur Recherche

FMT Bilddatenbank

Direkteinstieg ins Bildarchiv
zur Recherche

EMMAdigital

Über 40 Jahre EMMA Volltext im elektronischen Lesesaal

FMT-DigiBib

Metasuche in Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken weltweit
zu FMT-DigiBib

FMT-DigiLink

Feministische Linkliste
zu FMT-DigiLink

META

Zentrale Suche in den Beständen der Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes. zum META-Katalog

Chronologie Johanna Elberskirchen

11.4.1864
Johanna Elberskirchen wird in Bonn als Tochter von Julia und Martin Elberskirchen geboren. Sie ist das zweite von fünf Geschwistern.
1884
Elberskirchen beginnt ihre siebenjährige Tätigkeit als Buchhalterin im westfälischen Städtchen Rinteln.
1891-1895
Elberskirchen geht zum Studium der Medizin und Philosophie in die Schweiz.
1896
Erste Texte von Elberskirchen erscheinen (teilweise unter dem männlichen Pseudonym Hans Carolan), darunter ‚Die Prostitution des Mannes’ (1896), ‚Socialdemocratie und sexuelle Anarchie’ (1897) und ‚Das Weib, die Klerikalen und die Christlichsocialen’ (1898).
1897
Sie wechselt an die Universität Bern, um dort Jura zu studieren. Im selben Jahr gründet der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld in Berlin das Wissenschaftlich-Humanitäre Komitee.
1901
Mit ihrer Lebensgefährtin Anna Eysoldt zieht Elberskirchen zurück ins Rheinland.
1903
Elberskirchen beginnt, zu sexualwissenschaftlichen Themen zu veröffentlichen. Zunächst erscheint ‚Die Sexualempfindung bei Weib und Mann’, 1904 folgt ihr Buch ‚Die Liebe des dritten Geschlechts’, in dem sie sich gegen die vorherrschende Betrachtung von Homosexualität als ‚Krankheit’ und ‚Entartung’ wendet.
1905
Elberskirchen wird Herausgeberin der Zeitschrift ,Kinderheil : Zeitschrift zur leiblichen und geistigen Gesundung und Gesunderhaltung der Kinder'. Zum Teil gemeinsam mit Anna Eysoldt publiziert sie weitere Texte zu gesundheitlichen Themen.
1909
Elberskirchen wird Vorstandsmitglied im ‚Deutschen Verband für Frauenstimmrecht'.
1913
Elberskirchens Lebensgefährtin Anna Eysoldt stirbt.
1914
Elberskirchen wird Mitglied im Wissenschaftlich-Humanitären Komitee. Ab 1915 lebt sie in Berlin, wo sie in der Säuglingsfürsorge arbeitet.
1920
Gemeinsam mit ihrer neuen Lebensgefährtin Hilde Moniac kauft und bezieht Johanna Elberskirchen ein Haus in Berlin-Rüdersdorf, wo sie eine homöopathische Praxis eröffnet.
1928-1930
Elberskirchen referiert auf den internationalen Kongressen der ‚Weltliga für Sexualreform' in Kopenhagen, London und Wien.
1933
Nach der Machtergreifung fällt Johanna Elberskirchen unter das Berufsverbot für weibliche Mediziner und darf nur noch eingeschränkt praktizieren.
1938
Das Buch ‚Die Liebe des dritten Geschlechts : Homosexualität, eine bisexuelle Varietät ; keine Entartung – keine Schuld’ wird auf die ‚Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums’ gesetzt.
17.5.1943
Johanna Elberskirchen stirbt in Berlin-Rüdersdorf.