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Chronologie Helene Stöcker

13.11.1869
Helene Stöcker wird als Tochter des Textilfabrikanten Peter Heinrich Ludwig Stöcker und Hulda Stöcker in Wuppertal geboren. Sie ist das älteste von acht Kindern.
1891
Stöcker beginnt in Berlin ihre Lehrerinnenausbildung bei Helene Lange.
1892
Stöcker gehört zu den MitbegründerInnen der ‚Deutschen Friedensgesellschaft’ um Bertha von Suttner.
1893
Stöckers erste Publikation erscheint. In ihrem Aufsatz ‚Die moderne Frau’ erklärt sie die finanzielle Unabhängigkeit der Frau als Vorbedingung für ihre Freiheit und eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Männern und Frauen.
1896
Nach ihrer Lehrerinnenausbildung studiert Stöcker in Berlin (als Gasthörerin), Glasgow und Bern Nationalökonomie, deutsche Literatur und Philosophie.
1897
Stöcker gründet in Berlin den ‚Verein Studierender Frauen’.
1899
Stöcker ist Mitbegründerin des ‚Verbands Fortschrittlicher Frauenvereine’, dem radikalen Gegenpol zum gemäßigten ‚Bund Deutscher Frauenvereine’.
1902
Stöcker promoviert in Bern über die ‚Kunstanschauung des 18. Jahrhunderts’. Im selben Jahr gründet sie, gemeinsam mit Anita Augspurg, Lida Gustava Heymann, Minna Cauer und anderen „Radikalen“ in Berlin den ‚Deutschen Verein für Frauenstimmrecht’.
1905
Gemeinsam mit Lily Braun, Henriette Fürth und Max Weber gründet Stöcker den ‚Bund für Mutterschutz und Sexualreform’. Sie gibt die Zeitschrift ,Mutterschutz' heraus, die später in ,Die neue Generation' umbenannt wird und bis 1933 erscheint. Stöcker lebt in nichtehelicher Lebensgemeinschaft mit dem Juristen Bruno Springer zusammen.
1915
Stöcker ist Delegierte auf dem ‚Internationalen Frauenfriedenskongress’ in Den Haag.
1921
Stöcker ist Mitbegründerin des ‚Bundes der Kriegsdienstgegner’.
1922
Stöckers einziger und stark autobiografisch geprägter Roman ‚Liebe’ erscheint.
1931
Stöckers Lebensgefährte Bruno Springer stirbt.
1933
Nach der Machtergreifung emigriert Stöcker zunächst nach Zürich.
1938
Stöcker geht nach London, dann nach Schweden, von wo sie nach der deutschen Besetzung Dänemarks in die USA emigriert.
24.2.1943
Helene Stöcker stirbt im New Yorker Exil.