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Chronologie Christine de Pizan

1365Christine de Pizan wird in Venedig geboren. Ihr Vater Tomaso, Astronom und Mediziner, lehrt an der Universität Bologna. Über ihre Mutter ist nichts bekannt.
1368Die Familie zieht nach Paris, als der Vater als Hofastronom und Leibarzt an den Hof Karls V. berufen wird.
1380Christine wird mit einem Kollegen des Vaters, dem königlichen Sekretär, Etienne du Castel, verheiratet.
1387Christine de Pizans Vater stirbt.
1390Christines Ehemann stirbt an der Pest. Es folgen Zwangsvollstreckungen und große finanzielle Sorgen. Christine verdient den Lebensunterhalt für die Familie zunächst mit der Vervielfältigung von Manuskripten und schließlich mit eigener schriftstellerischer Tätigkeit.
1399Christines erstes Werk ‚Cent Ballades’ (Hundert Balladen) erscheint. Es folgt die ‚Epistel an den Gott der Liebe’, in der sie sich gegen die gesellschaftliche Betrachtung der Frau als schwach, dumm und lasterhaft wendet.
1401Christine de Pizan nimmt Stellung gegen die frauenfeindlichen Positionen des ‚Rosenromans’ von Jean de Meung und entfacht damit die ‚Querelles des Femmes’, den ersten Literaturstreit der europäischen Geschichte.
1405Pizans zentrales feministisches Werk erscheint: ‚Das Buch von der Stadt der Frauen’. Hier entwirft sie die Utopie eines ‚Königreichs Fémenie’, das symbolisch aus den lobenswerten Taten und Werken von Frauen erschaffen ist.
1410Der stark autobiografisch geprägte Roman ‚Christines Vision’ erscheint. Darin schildert Pizan ihre wirtschaftlichen Nöte als junge Witwe und ihr Leben mit den Belästigungen und Anfeindungen der Männer.
1418Christine de Pizan zieht sich in das Dominikanerinnen-Kloster Saint-Louis in Poissy bei Paris zurück.
1429Die Autorin veröffentlicht ihr letztes Werk, ein Gedicht über Jeanne d’Arc, in der sie die Jungfrau von Orléans als Heldin und „Ehre für das weibliche Geschlecht“ feiert.
1430
(oder später)
Christine de Pizan stirbt in Poissy.