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Chronologie Anita Augspurg

22.9.1857
Anita Augspurg wird in Verden an der Aller als Tochter des Obergerichtsanwalts Wilhelm Augspurg und Augustine Langenbeck geboren. Sie ist das fünfte Kind der Familie.
1873   
Anitas Schulausbildung ist beendet. Sie führt das Dasein einer „Höheren Tochter".
1878
Augspurg geht nach Berlin. Sie legt zunächst das Lehrerinnenexamen ab und beginnt dann eine Ausbildung zur Schauspielerin.
1884
Umzug nach München. Augspurg eröffnet ein Fotoatelier und betreibt einen Salon in Schwabing.
1891
Beitritt Verein ‚Frauenbildungsreform’
1893
Augspurg geht nach Zürich und nimmt dort ein Jurastudium auf.
1895
Augspurg startet in Deutschland eine Kampagne zur Reform des Bürgerlichen Gesetzbuches.
1896
Auf der Internationalen Frauenkonferenz in Berlin lernt Augspurg ihre spätere Lebensgefährtin Lida Gustava Heymann kennen.
1897
Augspurg kehrt als erste promovierte Juristin Deutschlands nach Berlin zurück und nimmt am abolitionistischen Kongress in London teil.
1898Mitbegründerin des deutschen Zweigverbands der Internationalen Abolitionistischen Förderung in Hamburg
1899
Augspurg gründet gemeinsam mit Minna Cauer und weiteren Vertreterinnen des radikalen Flügels den ‚Verband Fortschrittlicher Frauenvereine'.
1902
Augspurg ist Mitbegründerin des ‚Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht’. Er schließt sich zwei Jahre später dem ‚Weltbund für Frauenstimmrecht’ an.
1903
Heymann verlässt Hamburg und wird Gasthörerin an den Universitäten Berlin und München.
1907
Augspurg gibt die ,Zeitschrift für Frauenstimmrecht' heraus.
1908
Augspurg zieht mit Heymann auf einen Bauernhof im Isartal.
1915
Augspurg ist Mitorganisatorin der Internationalen Frauenfriedenskonferenz in Den Haag und Mitbegründerin der ‚Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit’.
1918
Nach Proklamation der Bayerischen Republik in München ist Augspurg Mitglied des provisorischen Parlaments.
1919
Gemeinsam mit Lida Gustava Heymann gibt Augspurg die Zeitschrift ,Die Frau im Staat' heraus, die bis März 1933 erscheint.
1923
Heymann und Augspurg fordern in einem Gespräch mit dem bayerischen Innenminister Schweyer die Ausweisung des Österreichers Hitler aus Bayern. Schweyer lehnt ab.
Januar 1933
Am Tag der Machtergreifung befinden sich Heymann und Augspurg auf einer Urlaubsreise. Nach einer Konferenz der ‚Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit’ in Genf bleiben sie im Schweizer Exil. Sie leben zunächst in Genf, dann in Zürich.
1941
Zusammen mit Lida Gustava Heymann verfasst Augspurg deren Lebenserinnerungen ‚Erlebtes – Erschautes : deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden ; 1850-1940’.
20.10.1943   
Anita Augspurg stirbt in Zürich.