Kontakt

FrauenMediaTurm
Das Archiv und
Dokumentationszentrum
Bayenturm / Rheinauhafen
50678 Köln

Fon 0221/931881-0
Fax 0221/931881-18
info@frauenmediaturm.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
von 10 bis 17 Uhr
Die Nutzung der Bibliothek ist nur nach Voranmeldung möglich. Sie können sich einfach telefonisch oder per E-mail anmelden.

weitere Informationen

FMT Literaturdatenbank

Direkt zum Bibliothekskatalog
zur Recherche

FMT Bilddatenbank

Direkteinstieg ins Bildarchiv
zur Recherche

EMMAdigital

Über 40 Jahre EMMA Volltext im elektronischen Lesesaal

FMT-DigiBib

Metasuche in Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken weltweit
zu FMT-DigiBib

FMT-DigiLink

Feministische Linkliste
zu FMT-DigiLink

META

Zentrale Suche in den Beständen der Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes. zum META-Katalog

Ministerin Wanka zu Besuch im FMT

© FrauenMediaTurm

Sie ließ es sich nicht nehmen, bis zu den Zinnen des Turms hochzusteigen. Denn der Ausblick von da ist prächtig: vom Dom übers Bergische Land bis hin zum Siebengebirge. Von dem zu Füßen des Turms liegenden Rheinauhafen ganz zu schweigen. Und dann ging es wieder runter in die öffentliche Bibliothek im vierten Stock mit ihren 74.000 Textdokumenten und 8.000 Bildern online.

Die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung nahm auf einem der zehn NutzerInnenplätze Platz und legte los. Nach welchen Kriterien wird denn hier gesammelt? Und wie wird das Material erschlossen? Und wer kommt denn so, um im FrauenMediaTurm zu stöbern und zu studieren?

Jasmin Schenk, die wissenschaftliche Leiterin, wusste auf alles eine Antwort. Klar. Ihre schönste Geschichte war der Mann, der über Tage im FMT für seine Seminararbeit recherchiert hatte – und zum Beten immer mittags in die nächstgelegene Moschee ging. Ja, es dürfen also auch Männer in den „Frauenturm“, und das selbstredend unabhängig von Herkunft und Kultur.

Am meisten war die promovierte Mathematikerin Wanka von der „Schönheit“ des Turms beeindruckt: sein prächtiger mittelalterlicher Mantel und das innere „Kleid“ im Stil der klassischen Moderne: Holz, Stahl und Glas – und dennoch oder gerade darum von einer anheimelnden Atmosphäre.

Und nein, tatsächlich?, der FMT hat schon 1994 einen eigenen feministischen Thesaurus entwickelt? Das fand Johanna Wanka ganz besonders beeindruckend. Dieser erste feministische Thesaurus ist inzwischen auch eine Arbeitsgrundlage vom „Deutschen Digitalen Frauenarchiv“, zu dessen digitaler Plattform der FMT im Verbund mit 40 weiteren deutschsprachigen Frauenarchiven beiträgt.

Dieses Projekt unter Schirmherrschaft des Bundesfrauenministeriums ist seit Sommer 2016 in Arbeit. Und wenn es online geht, wird es nicht zuletzt den Gender-Horizont der 524 neuen Professorinnen erweitern, die seit 2008 im Rahmen des von Wanka verantworteten „Professorinnenprogramms“ in Amt und Würden gekommen sind. Bei diesem Programm kommt – mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern – auf jeden frei werdenden Professorenstuhl eine Frau. Solange, bis Gleichheit herrscht. Das wird noch ein paar Jahre dauern. Denn bis jetzt ist erst jeder vierte Professor weiblich. Darum ist Ministerin Wanka entschlossen, das „Professorinnenprogramm“ weiterzuführen.

Zum Seitenanfang